Musik statt Video am späten Abend

Landschaftsillustration

Am Abend fällt die Wahl oft automatisch auf einen Bildschirm, sei es ein Film, eine Serie oder ein Video am Handy, einfach weil es die naheliegendste Option ist. Für den letzten Teil des Abends bewusst Musik statt Video zu wählen, verändert den Charakter dieser Stunde deutlich, weil die Augen nicht mehr auf einen Bildschirm gerichtet sein müssen. Man kann dabei sitzen, aufräumen oder einfach nur zuhören, ohne dass ständig etwas Neues über den Bildschirm flimmert.

Diese kleine Umstellung braucht keine besondere Vorbereitung, nur die bewusste Entscheidung, das Video an diesem Abend gegen Musik einzutauschen. Viele merken, dass der Abend dadurch ruhiger ausklingt, weil das Auge nicht mehr ständig neue Bilder verarbeiten muss.

Der letzte Teil des Abends ohne Bildschirm

Manche wählen dafür ganz bewusst eine bestimmte Art von Musik, andere lassen einfach ein Radioprogramm laufen, das ihnen schon lange vertraut ist. Wichtig ist weniger die Musik selbst als die Tatsache, dass der Bildschirm für diese Stunde ausbleibt und der Raum dadurch eine andere Stimmung bekommt.

In manchen Haushalten wird diese Gewohnheit zu einem gemeinsamen Abschluss des Tages, bei dem alle im selben Raum sitzen, ohne dass jeder auf sein eigenes Gerät blickt. Das schafft eine andere Art von Gemeinsamkeit als ein gemeinsamer Filmabend, auch wenn wenig gesprochen wird.

Manche verbinden diese Stunde zusätzlich mit einer kleinen Tätigkeit, etwa dem Falten der Wäsche oder dem Vorbereiten der Jause für den nächsten Tag, während die Musik im Hintergrund läuft. Andere setzen sich bewusst hin und tun in dieser Zeit gar nichts anderes, als der Musik zuzuhören. In manchen Haushalten wechselt sich diese Aufgabe auch ab, wobei abwechselnd verschiedene Familienmitglieder die Musik für den Abend aussuchen dürfen. Diese kleine Abwechslung macht die Gewohnheit auf Dauer interessanter, ohne dass ihr eigentlicher Kern verlorengeht.

Im Winter mag diese Stunde früher beginnen als im Sommer, doch die Gewohnheit selbst bleibt über das Jahr hinweg gleich wertvoll, ein Abend, der ohne Bildschirm ausklingt.