Die Reisetasche am Vorabend packen

Landschaftsillustration

Am Morgen einer Abreise bleibt oft wenig Zeit, weil noch gefrühstückt, das Haus kontrolliert und die letzten Dinge erledigt werden müssen. Wenn die Tasche schon am Vorabend gepackt wird, statt alles auf den Morgen zu verschieben, bleibt am Abreisetag selbst deutlich mehr Ruhe für die restlichen Schritte. Es reicht dabei nicht, nur an das Wichtigste zu denken, sondern die Tasche möglichst vollständig fertig zu haben, sodass am Morgen nur noch Kleinigkeiten fehlen.

Diese Gewohnheit macht aus einem oft hektischen Morgen einen ruhigeren Ablauf, weil die grösste Aufgabe bereits am Vorabend erledigt ist. Viele berichten, dass sie dadurch die letzte Nacht vor einer Reise entspannter verbringen, weil im Kopf nicht mehr ständig an das Packen gedacht werden muss.

Der Abend vor der Abreise

Manche gehen dabei nach einer festen Reihenfolge vor, zuerst die Kleidung, dann die notwendigen Unterlagen und zuletzt die kleinen Dinge, die leicht vergessen werden. Andere legen sich eine kurze Liste zurecht, die am Vorabend Punkt für Punkt abgearbeitet wird, sodass am Morgen nichts mehr fehlt.

Für Familien mit Kindern ist diese Gewohnheit besonders hilfreich, weil der Morgen einer Abreise ohnehin schon durch andere Dinge beansprucht wird. Wenn die Taschen der Kinder bereits am Vorabend bereitstehen, bleibt am Morgen mehr Zeit für das Frühstück und den letzten Blick durchs Haus.

Manche legen zusätzlich eine kleine Tasche mit den wichtigsten Dingen für die Reise selbst bereit, etwa Ausweis, Ladegerät und ein Buch, getrennt von der grossen Tasche. Andere kontrollieren am Vorabend zusätzlich noch einmal die Wettervorhersage für das Reiseziel, damit die Auswahl der Kleidung wirklich passt. Wer regelmässig verreist, entwickelt mit der Zeit eine eigene Reihenfolge, die sich kaum noch verändert und dadurch immer schneller geht. Diese kleine Routine nimmt dem Packen einen Grossteil seines Stresses, ganz unabhängig davon, wohin die Reise geht.

Vor allem in den Sommerwochen, wenn viele Reisen anstehen, zahlt sich diese kleine Gewohnheit besonders aus, weil sie den Start in die Ferien von Anfang an entspannter macht.