Der Samstagvormittag beginnt für viele damit, dass das Handy schon vor dem Frühstück in die Hand genommen wird, obwohl der Tag eigentlich frei von Terminen wäre. Das Handy stattdessen bewusst in einem anderen Zimmer liegen zu lassen, sobald man aufsteht, gibt dem Vormittag eine ganz andere Ruhe. Man greift dann erst später danach, wenn der eigentliche Grund dafür wirklich da ist, und nicht aus reiner Gewohnheit.
Diese kleine Regel verändert den ganzen Charakter des Vormittags, weil die vielen kleinen Unterbrechungen durch Nachrichten und Benachrichtigungen einfach wegfallen. Viele merken, dass sie den Samstagvormittag dadurch bewusster erleben, sei es beim Frühstück, beim Aufräumen oder einfach beim Nichtstun im Sessel.
Ein Vormittag ohne ständigen Blick aufs Handy
In manchen Haushalten wird das Handy ganz bewusst im Vorzimmer oder in der Küche abgelegt, während man selbst im Wohnzimmer oder auf der Terrasse frühstückt. So bleibt es zwar erreichbar für den Notfall, aber nicht ständig griffbereit für jede kleine Ablenkung zwischendurch. Kinder im Haushalt gewöhnen sich schnell an diese Regel, wenn sie von den Erwachsenen konsequent vorgelebt wird.
Manche verbinden diese Gewohnheit mit einer kleinen Jause am Vormittag, bei der ganz bewusst kein Handy am Tisch liegt, sondern nur die Zeitung oder ein Buch. Das gibt dem Vormittag einen eigenen, ruhigeren Rhythmus als die restliche Woche.
Manche legen das Handy bewusst noch vor dem Schlafengehen am Freitagabend an seinen Platz im anderen Zimmer, damit es am Samstag gar nicht erst in Griffweite liegt. Andere entscheiden sich erst am Morgen selbst dafür, abhängig davon, wie der Vormittag ohnehin geplant ist. Wer am Samstag ohnehin einkaufen geht oder etwas erledigt, merkt oft, dass das Handy dann später ganz automatisch wieder zur Hand genommen wird, sobald es wirklich gebraucht wird. Diese kleine zeitliche Verschiebung reicht meist schon aus, um den Vormittag deutlich ruhiger wirken zu lassen.
Über das ganze Jahr hindurch, ob heuer im Sommer oder später im Jahr, lässt sich diese Gewohnheit leicht beibehalten, weil sie keine besonderen Umstände braucht, nur den Entschluss, das Handy für ein paar Stunden woanders liegen zu lassen.